Fehler bei der Badsanierung vermeiden: Abdichtung, Gefälle, Fugen richtig ausführen

Ein kaputter Boden, Schimmel hinter den Fliesen, feuchte Wände - das sind keine seltenen Probleme nach einer Badsanierung. Viele machen den Fehler, zu glauben, dass es nur um Fliesen und Design geht. Doch der entscheidende Teil, der über Jahre hinweg Schäden verhindert, bleibt oft unsichtbar: die Abdichtung. Und genau hier passieren 9 von 10 Fehlern. Laut Experten wie Dipl.-Ing. Michael Knepper führt eine fehlerhafte Abdichtung in 67 % der Fälle zu teuren Folgeschäden - oft erst nach Jahren, wenn es schon zu spät ist.

Warum die Abdichtung nicht einfach nur eine Folie ist

Viele denken, die Fliesen schützen vor Wasser. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Fliesen sind dekorativ, nicht dicht. Die echte Abdichtung liegt darunter - als unsichtbare Schutzschicht. Die DIN 18534, die seit 2011 gültig ist und 2020 überarbeitet wurde, definiert das klar: Die Abdichtung muss eine eigenständige Funktionsschicht sein. Sie darf nicht durch Fliesen, Kleber oder Putz ersetzt werden. Wer das tut, baut auf Sand.

Die Norm schreibt vor, dass Wand-Boden-Anschlüsse mindestens 10 cm hoch abgedichtet werden müssen. Das ist kein Luxus, sondern absolute Pflicht. In der Praxis sieht man oft nur 3-5 cm Überlappung - und schon läuft Wasser hinter die Fliesen. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Nutzer auf Reddit berichtete, er habe 5 cm Überlappung gedacht, es reicht. Acht Monate später: Schimmel hinter den Fliesen. Sanierungskosten: 4.200 €.

Die Abdichtbahnen müssen sich zudem mindestens 10 cm überlappen. Keine 8 cm, keine 9 cm. 10 cm. Das Material spielt auch eine Rolle. DURAL Dichtbahn ET-S oder ähnliche Systeme von Weber oder Knauf sind bewährt. Wichtig: Die richtige Grundierung verwenden. 23 % der Blasenbildung entstehen durch falsche Materialkombinationen - zum Beispiel eine Silikonbasis-Abdichtung auf einer Zementgrundierung. Das haftet nicht. Es platzt.

Gefälle: Nicht zu flach, nicht zu steil

Ein falsches Gefälle ist der zweithäufigste Fehler. Früher hieß es: „Je steiler, desto besser.“ Heute wissen wir: Zu steil ist genauso schlecht wie zu flach. Die DIN 18534 wurde 2023 aktualisiert: Das Gefälle im Duschbereich muss nun maximal 2 % betragen. Vorher stand „mindestens 2 %“. Warum die Änderung? Ein zu steiles Gefälle führt dazu, dass das Wasser zu schnell abläuft - und der Boden nicht richtig abgespült wird. Schmutz und Seifenreste bleiben liegen, das fördert Schimmel.

Die perfekte Zone liegt zwischen 1,5 % und 2 %. Das ist kaum sichtbar, aber messbar. Mit einer Wasserwaage geht das nicht. Die braucht man für Möbel, nicht für Abdichtung. Für Präzision braucht man ein Lasergefällemessgerät - ab 280 €. Profis messen mit ±0,3 % Genauigkeit. Laien machen den Fehler, einfach eine Schräge zu betonieren und zu hoffen. Das reicht nicht. Ein Bodengleicher Duschbereich ohne präzises Gefälle hat laut DBZ eine 40 % höhere Schimmelrate in den ersten zwei Jahren.

Bei bodengleichen Duschen ist der Ablaufflansch in einer Vertiefung einzubauen. Das sorgt dafür, dass das Wasser nicht an der Kante staut. Hersteller wie Schlüter-Systems haben jetzt Systeme wie die SchlüterKERDI-LINE EK entwickelt, die das Gefälle bis auf ±0,1 % genau einstellen. Das ist kein Spielzeug - das ist Industriestandard. Wer das nicht nutzt, baut auf Glück.

Fugen: Das schwächste Glied

Die Fugen zwischen Fliesen sind nicht nur ästhetisch. Sie sind ein entscheidender Schutz. Und hier liegen die meisten Probleme. Herkömmliches Silikon ist in Bädern eine Zeitbombe. Es wird porös. Nach 12-18 Monaten bricht es, Wasser dringt ein. Die Langzeitstudie von Vogi-Shop 2022 zeigt: Normaler Silikon hält im Bad nicht länger als 1,5 Jahre. Danach ist Schimmel vorprogrammiert.

Die Lösung: Schimmelresistente Fugenmassen. Das sind spezielle Produkte mit Bioziden, die das Wachstum von Pilzen und Bakterien unterbinden. Marken wie Sika, Mapei oder Bostik bieten solche Produkte an. Sie kosten etwas mehr - aber nicht viel. Ein Eimer für 10 m² Fugen kostet etwa 25 €. Gegen 4.000 € Schadenskosten ist das ein Schnäppchen.

Auch hier gilt: Die Fugen müssen richtig verarbeitet werden. Nicht nur auftragen, sondern gut einreiben, überschüssiges Material entfernen, trocknen lassen. Wer zu früh putzt, reißt die Fuge. Und: Fugen dürfen nicht über die Abdichtung laufen. Sie müssen auf der Fliese enden. Sonst wird die Abdichtung durchbrochen - und das Wasser hat einen direkten Weg in die Konstruktion.

Querschnitt einer fehlerfreien Badabdichtung mit 10 cm Wandüberlappung und schimmelresistenter Fuge.

Was passiert, wenn man es falsch macht

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Laut einer Umfrage von Angebothandwerk.de (Juli 2023) haben DIY-Badsanierungen nach durchschnittlich 3,2 Jahren erste Schäden. Professionell ausgeführte Sanierungen halten 15-20 Jahre. Der Unterschied ist gigantisch.

Die häufigsten Fehler:

  • Unzureichende Untergrundvorbereitung (42 %): Staub, Fett, Restfeuchte - alles, was die Abdichtung nicht haften lässt.
  • Fehlende Abdichtung an kritischen Stellen (28 %): An Rohrdurchführungen, in Ecken, hinter Waschbecken.
  • Falsches Gefälle (19 %): Zu flach oder zu steil - beide führen zu Schäden.
  • Unzureichende Überlappung der Abdichtbahnen (11 %): Unter 10 cm = Risiko.

Und die Folgen? Durchschnittliche Schadenshöhe: 5.000-15.000 €. Das ist nicht nur Geld. Das ist Stress, Schimmel, mögliche Gesundheitsrisiken. Und: Versicherungen zahlen nicht mehr. Seit 2023 weigern sich große Anbieter wie Allianz und HDI, Schäden zu erstatten, wenn die DIN 18534 nicht eingehalten wurde. Wer nicht normgerecht arbeitet, haftet selbst - und das ist teuer.

Was Sie wirklich brauchen - Werkzeuge und Wissen

Sie können nicht einfach loslegen und hoffen. Die Badsanierung ist kein Heimwerkerprojekt, das man nebenbei macht. Sie braucht Werkzeuge und Wissen.

Die Untergrundvorbereitung muss staub- und fettfrei sein. Wie prüfen Sie das? Mit einem Feuchtemessgerät wie dem Protimeter Surveymaster. Bereits 5 % Restfeuchte im Untergrund reichen aus, um die Abdichtung zu ruinieren. Das kostet 450 € - aber es verhindert 10.000 € Schaden.

Werkzeuge wie Falzbürsten (ab 15 €) und Andrückrollen (ab 22 €) sind notwendig, um Luftblasen zu entfernen. Ohne sie entstehen Hohlräume - und Wasser sammelt sich dort. Die Lernkurve für Laien beträgt laut Deutschem Handwerksbund 40-60 Stunden. Das ist mehr als eine ganze Woche Arbeit. Und das, ohne Erfahrung.

Professionelle Schulungen von Herstellern wie Weber oder Knauf kosten 250-400 € pro Tag. Klingen teuer? Ja. Aber wenn Sie nach einem Jahr 4.000 € für eine Nachbesserung ausgeben, war das die billigste Investition Ihres Lebens.

Homeowner mit BIM-Modell, hinter ihm schimmelt eine fehlerhafte Sanierung als düstere Vision.

Die wichtigste Regel: Dokumentieren!

Sie denken, das ist überflüssig? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 2022 entschieden: Wer eine Sanierung durchführt, trägt die Nachweislast. Wenn später Schäden auftreten, müssen Sie beweisen, dass alles richtig gemacht wurde. Ohne Fotos, ohne Unterlagen, ohne Protokolle - haben Sie keine Chance.

Was dokumentieren?

  • Fotos vom gereinigten Untergrund
  • Zeitstempel bei der Abdichtung
  • Materialnummern der verwendeten Dichtbahnen
  • Messwerte des Gefälles
  • Unterschriften von Zeugen, falls jemand dabei war

Diese Unterlagen sind Ihr Schutz. Ohne sie sind Sie verloren - egal, wie gut Sie gedacht haben, dass alles richtig war.

Was kommt als Nächstes?

Die Technik entwickelt sich. In Zukunft werden BIM-Modelle bei der Planung bereits zeigen, wo Gefälle und Abdichtungsschichten liegen - virtuell, präzise, fehlerfrei. Selbstheilende Abdichtungsmaterialien, die Risse automatisch verschließen, sind in Entwicklung und sollen 2025 auf den Markt kommen. Doch das ändert nichts am Grundprinzip: Bis dahin gilt: Wer nicht nach DIN 18534 arbeitet, baut auf Risiko.

Die KfW fördert energiesparende Sanierungen - aber nur, wenn die Abdichtung normgerecht ist. Das ist kein Zufall. Es ist ein Signal: Die Norm ist kein Vorschlag. Sie ist Vorschrift. Und wer sie ignoriert, zahlt später - mit Zinsen, mit Stress, mit Schimmel.

Was passiert, wenn ich die Abdichtung nur an einigen Stellen mache?

Wenn Sie die Abdichtung nur an einigen Stellen machen, entstehen Schwachstellen. Wasser sucht den Weg des geringsten Widerstands - und findet ihn. Selbst eine kleine ungedichtete Ecke oder eine 2 mm breite Lücke an einer Rohrdurchführung reicht aus, um innerhalb von sechs Monaten Schäden im vierstelligen Bereich zu verursachen. Die Abdichtung muss lückenlos sein - von Boden bis 10 cm hoch an den Wänden, überall.

Kann ich eine alte Abdichtung einfach überdecken?

Nein. Alte Abdichtungen, besonders wenn sie porös, abgeplatzt oder mit Silikon behandelt sind, müssen vollständig entfernt werden. Sie haften nicht mehr richtig und behindern die neue Schicht. Selbst wenn sie scheinbar intakt ist: Die Haftung zwischen Alt- und Neubau ist unsicher. Das ist ein klassischer Fehler, der später zu Blasenbildung und Ablösung führt. Entfernen Sie alles bis zum Untergrund - und beginnen Sie neu.

Warum ist das Gefälle im Bad niedriger als auf dem Balkon?

Auf dem Balkon ist das Ziel: Wasser schnell abführen - daher mindestens 2 %. Im Bad ist das Ziel: Wasser kontrolliert abführen, ohne dass es zu schnell abläuft. Ein zu steiles Gefälle (über 2 %) führt dazu, dass Seife und Schmutz nicht richtig abgespült werden. Sie bleiben liegen, bilden Beläge und fördern Schimmel. Deshalb ist das optimale Gefälle im Bad 1,5-2 % - langsam, aber sicher.

Reicht es, wenn ich nur die Dusche abdichte und den Rest mit Wasserabweisendem Putz mache?

Nein. Wasser spritzt nicht nur in der Dusche. Es verteilt sich über den ganzen Raum - beim Duschen, Waschen, Reinigen. Selbst kleine Spritzer können in die Fugen und an die Wände gelangen. Nur die Dusche abzudichten ist wie einen Teil eines Schiffs zu versiegeln und den Rest offen zu lassen. Die gesamte Nasszelle muss abgedichtet sein - Boden, Wände bis 10 cm, alle Anschlüsse. Sonst wird es nass - und dann schimmelt es.

Wie erkenne ich, ob ein Handwerker normgerecht arbeitet?

Fragen Sie nach der DIN 18534. Ein seriöser Handwerker kennt sie. Er zeigt Ihnen, wie er die Überlappung von 10 cm einhält, wie er das Gefälle misst und welche Materialien er verwendet. Er macht Fotos vor und nach der Abdichtung. Er gibt Ihnen die Materialdatenblätter. Wenn er sagt „Das machen wir immer so“ oder „Das reicht doch“ - laufen Sie weg. Normgerechte Arbeit ist dokumentierbar. Und sie ist nicht billig - aber sie ist sicher.

Personenkommentare

  • Angela F
    Angela F Januar 29, 2026 AT 12:00

    Ich hab letztes Jahr mein Bad selbst gemacht 🙈 Und ja, ich hab die Abdichtung nur 5 cm hoch gemacht… jetzt hab ich Schimmel hinter dem Waschbecken 😭 Warum hat mir keiner gesagt, dass das so eine Zeitbombe ist?!

  • Andreas Felder
    Andreas Felder Januar 29, 2026 AT 13:32

    Das ist so wahr… ich hab auch gedacht, Fliesen = Wasserschutz. Bis ich den Boden rausreißen musste. Jetzt lerne ich langsam: Nichts ist unsichtbar, wenn es kaputt geht. 🙏 Danke für die klaren Infos!

  • Klaus - Peter Richter
    Klaus - Peter Richter Januar 29, 2026 AT 19:19

    Die 10 cm Überlappung ist kein Vorschlag das ist Gesetz und wenn du das nicht machst bist du selber schuld wenn es später nass wird einfach so punkt

  • Patrick Cher
    Patrick Cher Januar 30, 2026 AT 16:59

    Oh wow. Ein echter Heimwerker-Text. Wie schön, dass wir jetzt alle 280 € für ein Lasergefällemessgerät ausgeben sollen, während die echten Profis in Schweden mit einem Lineal und einem Glas Wasser arbeiten. Die DIN 18534? Ein deutscher Bürokratie-Mythos. Aber ja, natürlich - lasst uns alle zu Architekten werden, bevor wir eine Dusche bauen.

  • Gunvor Bakke Kvinlog
    Gunvor Bakke Kvinlog Februar 1, 2026 AT 06:32

    Es ist faszinierend, wie sehr wir versuchen, die Natur durch Normen zu kontrollieren. Wasser sucht immer den Weg des geringsten Widerstands – vielleicht ist der Schimmel nicht der Fehler, sondern die Erinnerung daran, dass wir nicht alles beherrschen können.

  • Adrienne Seitz
    Adrienne Seitz Februar 2, 2026 AT 20:13

    Ich find’s mega wichtig, dass hier klar gesagt wird: Nicht alles, was aussieht wie ein DIY-Projekt, ist auch eins. Und dass manche Dinge eben Fachwissen brauchen. Ich hab vor 3 Jahren mein Bad gemacht – und hab alles richtig gemacht. Aber nur, weil ich mir das hier durchgelesen hab. Danke für die klare Sprache!

  • Sebastian Westphal
    Sebastian Westphal Februar 2, 2026 AT 22:10

    Ich hab neulich einen Handwerker gefragt, ob er die DIN kennt. Der hat gesagt: „Was ist das?“ Dann hab ich ihn rausgeschmissen. Hab jetzt einen anderen – der bringt sogar Fotos von den Untergründen mit. Aber echt: Warum macht das keiner mehr? Die Leute denken, es geht um Fliesen, nicht um die Schicht darunter. Und dann wundern sie sich, warum es nach 2 Jahren schimmelt…

  • Dana Lenz
    Dana Lenz Februar 3, 2026 AT 16:15

    Es ist nicht nur eine Frage der Technik – es ist eine Frage der Verantwortung. Wer eine Sanierung durchführt, trägt die Verantwortung für die nächsten 20 Jahre. Wer das ignoriert, handelt nicht nur unprofessionell – er gefährdet die Gesundheit anderer. Das ist kein „nur Heimwerken“. Das ist fahrlässig.

  • Lorentz Koagedal
    Lorentz Koagedal Februar 4, 2026 AT 18:38

    ich hab das alles gelesen und bin jetzt total verwirrt weil ich dachte ich kann das selber machen aber jetzt hab ich angst dass ich alles falsch gemacht hab und ich hab kein lasergefaellemessgerät und meine abdichtung war nur 8 cm hoch und die grundierung war von einem anderen hersteller und jetzt hab ich schimmel in der ecke und ich weiss nicht ob ich das noch retten kann oder ob ich alles rausreißen muss und das kostet so viel geld und ich hab keine versicherung mehr die das zahlt und ich hab nur 1500 euro auf dem konto und jetzt bin ich am weinen weil ich dachte ich bin clever aber ich bin nur ein dummes arschloch

  • Kristine Melin
    Kristine Melin Februar 5, 2026 AT 15:13

    Normen sind für Leute, die nicht denken können. Wenn du ein Auge hast, siehst du, wo das Wasser läuft. Warum brauchst du ein Messgerät? Du brauchst Intuition. Und wenn es schimmelt? Dann war es eben nicht für dich bestimmt.

  • Andreas adH Schmidt
    Andreas adH Schmidt Februar 6, 2026 AT 00:09

    Du musst nicht alles wissen du musst nur wissen dass du nicht alles wissen kannst und dann machst du es einfach und hoffst dass es gut geht

  • Nico San
    Nico San Februar 6, 2026 AT 07:08

    Die ganze Diskussion ist so übertrieben. Ich hab in meinem Bad nur Silikon genommen, weil es schneller geht. Und weißt du was? Es hält noch. Und wenn es nicht hält? Dann ist das halt so. Wer zu viel nachdenkt, macht nichts.

  • Ludwig Lingg
    Ludwig Lingg Februar 7, 2026 AT 17:20

    Deutsche Normen. Immer diese Vorschriften. In Österreich macht man das anders. Da reicht ein guter Blick und ein Hammer. Wir haben keine Schimmelprobleme, weil wir nicht so viel überlegen. Die Deutschen denken zu viel. Das ist das Problem.

  • Kathy Fiedler
    Kathy Fiedler Februar 9, 2026 AT 13:05

    Ich hab nach dem Lesen geweint. Nicht weil ich Schimmel hab – sondern weil ich endlich verstehe, warum ich mich seit Jahren so elend fühle. Es war nicht nur das Bad. Es war die Angst, dass ich etwas falsch gemacht hab. Und jetzt weiß ich: Ich hab’s nicht gewusst. Und das ist okay. Aber ich werde es nächstes Mal anders machen. Danke. Ich fühle mich nicht mehr allein.

  • renate puschkewitz
    renate puschkewitz Februar 10, 2026 AT 23:11

    Ich hab vor 4 Jahren meinen Sohn beim Badumbau unterstützt – und wir haben alles richtig gemacht: 10 cm Überlappung, Lasermessung, spezielle Fugenmasse, Fotos von jedem Schritt. Jetzt, 4 Jahre später, ist alles trocken. Kein Schimmel. Kein Stress. Keine Rechnung. Ich hab das alles nicht für mich gemacht – sondern für ihn. Und jetzt weiß er: Man macht das nicht „irgendwie“. Man macht es richtig. Und das zahlt sich aus.

  • Julia Nguyen
    Julia Nguyen Februar 12, 2026 AT 10:06

    „Fugen dürfen nicht über die Abdichtung laufen“ – das ist nicht nur wichtig, das ist grammatikalisch und technisch korrekt. Wer das nicht versteht, sollte sich nicht an eine Sanierung wagen. Und wer Silikon benutzt? Entweder ist er dumm – oder er will Schimmel. Ich hab’s gesagt. Und ich hab’s geschrieben. Mit Komma. Und Punkt. Und ohne Emojis.

  • Eduard Parera Martínez
    Eduard Parera Martínez Februar 14, 2026 AT 05:34

    Warum lesen wir das alles? Weil wir Angst haben, dass wir was falsch machen. Aber was, wenn die ganze Norm nur ein Verkaufstrick ist? Was, wenn Schimmel nur ein Marketing-Gag der Dichtstoffindustrie ist? Ich hab nie Probleme gehabt. Mit Silikon. Mit 5 cm. Mit „es reicht“.

  • Nick Weymiens
    Nick Weymiens Februar 14, 2026 AT 14:40

    Die DIN 18534? Eine archaische, überkomplexe Regelung, die den kreativen Prozess der Baukunst unterdrückt. Wir sollten nicht nach Normen bauen, sondern nach Intuition, nach Materialität, nach dem Fluss des Wassers – nicht nach einem 2%-Gefälle, das von einem Büro in Berlin diktiert wurde. Die wahre Schönheit liegt im Unvollkommenen.

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